Initiative Völklinger Hütte e.V.

 

 Eine Chronologie

1986

 

4. Juli:

Auf der Mittagsschicht ist der letzte Abstich am Hochofen 6.
Die Roheisenerzeugung in Völklingen, seit 13.8.1883, war nach 103 Jahren zu Ende.

Die Hochöfen mit Nebenanlagen sollen abgerissen und neue Betriebe angesiedelt werden.

August:

Der Landtagsvizepräsident Hans Netzer (SPD) plädiert in der "Saarbrücker Zeitung" für den Erhalt der Anlagen.

1987

 

19. Januar:

In der Saarbrücker Stadtgalerie finden sich sieben Personen ein:
Werner Becker, Reinhard Feld, Thomas Görlinger, Rolf Kettenring, Helga Knich-Walter, Markus Scherer und Alena Wagnerowa zusammen und gründen die Initiative Völklinger Eisenwerk. Sie will sich einsetzen für Erhaltung und Revitalisierung der Anlagen als Zeugnis der Hüttenindustrie von "nationaler (oder sogar internationaler) Bedeutung"; sie will "Konzepte entwickeln, Bewusst­sein wecken".

Rolf Kettenring wird 1. Vorsitzender.

Januar / Februar:

Der Vorsitzende Rolf Kettenring kann den Leiter des Saar­brücker Festival des französischen Theaters "Perspectives" für das Gebläsehaus begeistern. Es wird zum ersten Mal zum kulturellen Schauplatz.

Februar / März:

Der Verein stellt sich in Einzelgesprächen dem Kultusministerium, dem OB der Stadt Völklingen und führenden Persönlichkeiten von Saarstahl vor.

März:

1.Mitgliederversammlung in Saarbrücken mit inzwischen 16 Mitgliedern. Der Verein ändert seinen Namen in "Initiative Völklinger Hütte" (IVH).

Juni:

Rolf Kettenring wirbt an der Universität Saarbrücken mit dem Film "Eisenzeit" für die stillgelegte Völklinger Hütte und ihren Erhalt.

Juli / September:

Im Juli 2.Mitgliederversammlung in Saarbrücken mit nun bereits 23 Mitgliedern. R. Kettenring übernimmt die Geschäftsführung des Vereins, 1.Vorsitzende wird Frau Alena Wagnerowa-Köhler.

noch Juli / Sept.:

Ein Plakat "Nur Schrott oder Teil unserer Geschichte" soll die Öffentlichkeit sensibilisieren (Entwurf+Foto: Thomas Görlinger).

 

Die IVH hat jetzt ca. 60 Mitglieder, davon jedoch erst 5 aus Völklingen. Der Verein bewegt sich fast nur in Saarbrücken.

Oktober:

Die erste öffentliche Mitgliederversammlung findet in Völklin­gen statt. Dabei sind Gäste aus Politik und Wirtschaft sowie von Presse und Rundfunk.

November:

Zweites öffentliches Auftreten der IVH in Völklingen bei einer Veranstaltung des Völklinger Vereins für Handel und Gewerbe. Thema "Industriedenkmal und Revitalisierung von Grund­stücksflächen". Der Trend zum Erhalt von Gebläsehaus und Hochofengruppe scheint sich abzuzeichnen.

November:

Die IVH verlagert ihre Aktivitäten nach Völklingen. Sie führt den "Hüttenstammtisch" ein zu dem auch stets die lokale Presse eingeladen ist.

November / Dezember:

Die IVH bildet verschiedene Arbeitsgruppen. Unter der Losung: "Aufbruch statt Abbruch" werden erste Nutzungskonzepte entwickelt.

1988

 

Februar:

Die IVH stellt dem Wirtschaftsministerium ein erstes Konzept Industrie- und Kulturpark Völklinger Hütte vor.

Mai:

Die Initiative ist Gast bei der "Stammtischrunde ehemaliger Vertragsangestellter von Saarstahl und Tochtergesellschaften". Sie kann ihre Position erfolgreich darlegen.

 

Im Gebläsehaus findet die Mitgliederversammlung mit Vorstandswahl statt. Der Anteil Völklinger Mitglieder ist inzwischen deutlich gestiegen, was sich auch in der Wahl des neuen Vorstandes niederschlägt, der sich jetzt fast ausschließlich aus Völklingern zusammensetzt.

1. Vorsitzender wird Werner Becker.

Juli:

In der Filiale Völklingen der Sparkasse Saarbrücken präsentiert die IVH die Ausstellung „Gelebt mit der Hütte“. Die Fotoausstellung zeigt in anschaulicher Weise den Wandel von Arbeitsabläufen, -bedingungen und -techniken in den letzten 70 Jahren.

August:

 

 

 

 

 

 

 

noch August:

 

Die IVH stellt beim Europäischen Sozialfond (ESF) einen Antrag auf Förderung einer „Innovativen Qualifizierungsmaßnahme (Arbeitstitel: Ausbildung von Industriedenkmal-Anlagenwerkern) am Objekt Völklinger Hütte".

 

Zugrundeliegende Motive u.a. sind:

  • zeigen, da die Erhaltung der Anlage Arbeitsplätze schaffen kann und,

  • da die Erhaltung nicht nur Mittel kostet, sondern umgekehrt auch die Einwerbung von Mitteln ermöglicht.

  • Am 10.5.1989 wurden vom ESF rund 1,2 Mio DM bewilligt.

Oktober:

Die AG Planung der IVH mit Paul Gier und Markus Otto hält im Landtag des Saarlandes eine Pressekonferenz ab. Sie stellt dort ein "städtebauliches Szenario" zur Weiterentwicklung und Neunutzung des stillgelegten Hüttengeländes vor. Um weitere Ideen für die Entwicklung des "Industrie- und Kulturparks" zu gewinnen, fordert die Initiative einen internationalen städtebaulichen Ideenwettbewerb. Sie informiert darüber, da゚ die EG für die Restaurierung der stillgelegten Hütte bedeutende Mittel bereitstelle. Damit werde die Völklinger Hütte mit 30 weite­ren Kulturdenkmälern Europas gleichgestellt.

November:

Die Initiative führt in Nunkirchen eine Arbeitstagung durch. 5 AG befassen sich mit den Themen: Rost, Bodenkontaminierung, Stadtplanung, Industriedenkmal Birmingham/Alabama sowie Aufgaben und Ziele der IVH.

Dezember:

Die IVH macht das Ministerium für Umwelt und Raumordnung mit ihren Ideen und Vorstellungen bekannt und warnt vor übereilten Schritten.

1989

 

Februar:

Die Arbeitsgruppe Planung der IVH lädt zur Podiumsdiskussion zum Thema: "Alte Hütte - neues Leben" ein. Es diskutieren die eingeladenen Vertreter der Stadt Völklingen und verschiedener Ministerien.

März:

Die Initiative lädt die lothringische Bürgervereinigung CCSTI (Grubenmuseum Wendelschacht, Petite Rosselle) nach Völklingen ein. Eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit wird vereinbart.

Mai:

In Völklingen findet im Kolpinghaus das 1.Symposion zum "Offenen städtebaulichen Gutachterverfahren" statt. Thema: "Revitalisierung der Industriebrachen im Bereich der Völklinger Hütte".200 Teilnehmer aus der Bundesrepublik beteiligen sich an der Diskussion. Die IVH ist mit 5 Teilnehmern vertreten.

 

Der Stadtrat Völklingen spricht sich - offensichtlich beeindruckt durch die Überzeugungsarbeit der IVH- in einer Resolution für den Erhalt von Teilen des Industriedenkmals aus.

Juni:

 

 

 

 

Innerhalb der Veranstaltungsreihe Saarländischer Sommer 1989 führen die Fachhochschule des Saarlandes und die IVH am 3.6.1989 eine Veranstaltung im Kolpinghaus Völklingen durch unter dem Titel: "Revitalisierung eines Industriegebietes am Beispiel der Völklinger Hütte, Forschung und Pragmatismus".

 

noch Juni:

Die IVH führt eine öffentliche Diskussion durch mit dem Stadtverordneten Dr.jur. Friedemann Kausch, der sich in Stadtrat und Öffentlichkeit vehement für den Abriss der Anlage einsetzt.

August:

In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung werden die Trägerschaft und die bewilligten Mittel aus dem Europäischen Sozialfond von der IVH auf die neu gegründete SanConcept GmbH übertragen.

Werner Becker, jetzt Gesellschafter bei SanConcept, tritt als Vorsitzender zurück. Neuer Vorsitzender wird Hubert Kesternich.

September:

Ein Gutachten über Oberflächenzustand und Korrosionsschäden wird in Auftrag gegeben. Unter Leitung von IVH-Mitglied Prof. Dr.Ing. Peter Lorenz wird der Zustand der Hochofenanlage untersucht. Beteiligt ist IVH-Vorstandsmitglied Willi Christmann, ehemaliger Korrosionsschutzfachmann von Saarstahl AG. Das Argument "Baufälligkeit" der Abrissbefürtworter kann widerlegt werden.

 

Das "Offene städtebauliche Gutachterverfahren" wird in der alten Turnhalle fortgesetzt mit erneut mehr als 200 Teilnehmern und
5 Vertretern der IVH die auf Intervention von ihr als sechste Gruppe zugelassen wurde.

1990

 

März:

In Zusammenarbeit mit der Mouvement Ecologique Luxembourg führt die IVH ein Seminar durch mit Themen wie z.B. "Stadtentwicklungspolitik der 90er Jahre - die Revitalisierung der Völklinger Hütte".

April:

Die IVH entwickelt ein Besichtigungskonzept in Abstimmung mit dem Landeskonservator.

Juni:

Die Stadt Völklingen beantragt die Genehmigung zum Abbruch der Sinteranlage. Damit wäre die Anlage zur Roheisenerzeugung nicht mehr vollständig gewesen und eine spätere Aufnahme in die Welterbeliste der UNESCO nicht mehr möglich.

 

Es werden 7 Plakattafeln für 10 Tage angemietet und mit selbst-gefertigten Plakaten versehen. Texte u.a.: "Kein Abriß der Sinteranlage" und "Was den Völklingern der Eiffelturm, ist den Parisern die Völklinger Hütte".

Die Aktion hatte eine nachhaltige Wirkung.

Nach wiederholten Anfragen beim Kultusministerium werden der IVH nun am oberen Ende der Handwerkergasse (Bauabteilung) zwei Räume zur Verfügung gestellt.

 

Die Landesregierung beschließt das Industriedenkmal als Ganzes zu erhalten. Also kein Abbruch der Sinteranlage.

Ein wichtiger Sieg für die IVH.

 

Die IVH beteiligt sich am Saarland-Tag in Saarlouis mit einem Festwagen und einem Informationsstand.

Juni / Juli:

Auf der Grundlage des Beschlusses zur Schaffung einer
Dokumentationsstelle wird eine AB-Maßnahme bewilligt.

August:

Die IVH führt innerhalb der Veranstaltung "Steelopolis" einen "Tag der offenen Tür" durch. Mitglieder der IVH führen Besucher durch das Industriedenkmal. Zum ersten Mal seit der Hüttengründung (1873) ist an diesem Tag das Gelände der Völklinger Hütte für die Öffentlichkeit zugänglich. Diese Gelegenheit nutzen mehr als 2000 Besucher.

 

Im Verlauf der Jahre 1990/91 finden in Völklingen erneut Abrissdiskussionen statt. Das Engagement der IVH ist mehr gefragt denn je.

Oktober:

Eine Dokumentationsstelle zur Geschichte und Sozialgeschichte der Völklinger Hütte und im Bezug zu ihr wird aufgebaut.

1991

 

Mai:

Die IVH lädt die Medien in den Presseclub Saarbrücken zu einem Vortrag ein: "Erhalt der Völklinger Hütte kostet wenig". Anhand von Dias weist Willi Christmann überzeugend nach, da゚ sich die Hochofengruppe in einem guten Zustand befindet.

Juni:

Zum 4. Juni lädt die IVH zu einer Podiumsdiskussion mit dem Kultusminister Prof. Dr. Breitenbach, dem Völklinger OB Hans Netzer, dem Stahlbau-Ingenieur Heer und Willi Christmann, IVH. Thema: "Was kostet der Erhalt der Völklinger Hütte?"

 

Juli / August:

Die IVH beginnt sich verstärkt auch um den Erhalt oder die Rückführung von Maschinen oder Werkzeugen zu bemühen

August:

Die Geschichtswerkstatt der IVH wird unter der Leitung von Harald Glaser gegründet; sie hat 12 Teilnehmer.

 

Im Rahmen von Schichtwechsel 91 beteiligt sich die IVH am "Hüttentag".

1992

 

 

Ab 1992 bietet die Initiative für Interessenten ein neues Faltblatt an mit einer kurzen Beschreibung der Anlagen des gesamten Roheisenprozesses. Auch eine mögliche kleine Hilfe bei den Führungen.

April:

Die IVH erhält durch einen Gestattungsvertrag mit der Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) vom Land die offizielle Genehmigung, Besucherführungen auf dem Gelände der Alten Völklinger Hütte durchzuführen.

 

Als erstes Arbeitsergebnis der Geschichtswerkstatt wird die Fotoausstellung "Auf Schicht und daheim" im Neuen Rathaus präsentiert.

Juni:

In der Hüttenwerkstatt "Resider" findet als Beitrag der Initiative zu "Schichtwechsel 92" ein Symposion statt mit dem Thema: "Historische Anmerkungen, Beiträge zur Geschichte der Alten Hütte und zur Lebenswelt der Arbeiter" statt.

Juli:

Die IVH beteiligt sich im Rahmen von Schichtwechsel 92 am "Hüttentag".

September:

Die Geschichtswerkstatt der IVH lädt zur Eröffnung der Ausstellung "Walter Cauer: Hüttenradierungen 1937" in die Volksbank.

 

Die IVH bietet regelmäßig einmal monatlich eine Führung an.

Dezember / Januar:

Die Fotoausstellung "Auf Schicht und daheim" wird im Geschichtszentrum Hüttenbetrieb in Duisburg-Meiderich gezeigt.

1993

 

August:

Der Hüttentag der IVH im Rahmen von Schichtwechsel 93 findet auf dem Gelände der Alten Völklinger Hütte statt.

 

Der Hochofen 6 ist ab dem Hüttentag für Besucher freigegeben und kann in die Führungen einbezogen werden. Ein wesentlicher Schritt für die Öffnung des Denkmals.

 

Die IVH gibt einen Satz Postkarten heraus mit Motiven der
Alten Völklinger Hütte.

1994

 

Mai:

Die IVH lädt zu einer Ausstellung von Studienarbeiten im Foyer des Neuen Rathauses Völklingen ein. Thema der Ausstellung: "Völklinger Hütte - Völklingen/Wehrden".

Juni:

Die Initiative kann einen Raum im inzwischen sanierten Hochofen-Bürogebäude nutzen.

August:

Hüttentag der IVH im Rahmen von Schichtwechsel 94 auf dem Hüttengelände.

 

Es wird die Broschüre "Museumsweg Alte Völklinger Hütte" herausgegeben.

September:

 

Ein technischer Leitfaden, gedacht als Handbuch für die Besucherführer, wird fertiggestellt.

 

Am Tag des offenen Denkmals erhält die IVH eine "Anerken­nung im Rahmen der Vergabe des Saarländischen Denkmal­pflegepreises" für ihre Verdienste um die Alte Völklinger Hütte.

 

Als AB-Maßnahme wird eine Arbeitsstelle für Museumsdidaktik eingerichtet.

November:

Die Broschüre "Hüttengeschichtlicher Rundweg Völklingen" wird herausgegeben.

Dezember:

Die UNESCO nimmt die Alte Völklinger Hütte als weltweit erstes Industriedenkmal in die Welterbeliste auf; urkundlich: 17.Dez.1994.

1995

 

März:

Mit Unterstützung der VHS Völklingen führt die Initiative den ersten Ausbildungslehrgang für Besucherführer durch.

 

Die IVH beantragt, wie bereits das Mitglied Manfred Gierden, die Herausgabe eines Sonderpostwertzeichens.

 

Für Lehrer führt die Initiative eine Fortbildungsveranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Landesinstitut für Pädagogik und Medien (LPM) und dem Institut für Lehrerfortbildung durch.

Juni:

Das Informationsblatt (Faltblatt) der IVH liegt jetzt auch in französischer Sprache vor.

13.August:

Am Hüttentag der IVH im Rahmen von Schichtwechsel 95 wird dem Saarland, vertreten durch den Ministerpräsidenten Oskar Lafontaine, von der UNESCO die Urkunde überreicht.

August:

Seit Beginn der Führungen im Jahr 1990 bis heute wurden vom Verein über 20.000 Besucher durch die Anlagen geführt.

 

Innerhalb des Programmes von Schichtwechsel 95 wird von der IVH in der Hüttenwerkstatt "Resider" die Ausstellung "Die Völklinger Hochöfen um 1900" gezeigt.

 

Des weiteren findet hier auch das Symposium "Historische Anmerkungen, Arbeiter und Unternehmer in der Hüttenindustrie an Saar und Ruhr" statt.

September:

Der Arbeitskreis "Inhalte" erweitert den technischen Leitfaden und erarbeitet ein Nachschlagewerk für die Besucherführer.

1996

 

Januar:

Eine Broschüre "Unterrichtsmaterialien für Schulen" von der Arbeitsstelle Museumsdidaktik ist fertiggestellt.

Februar:

In Zusammenarbeit mit dem Historischen Museum, der Schule für Phantasie "Kassiopeia", dem Verein für Spiel und Theater und dem Institut für Lehrerfortbildung findet eine Lehrerfortbildungs­veranstaltung "Industriekultur am Beispiel der Alten Völklinger Hütte" statt.

März:

Die Reihe der Lehrerfortbildungsveranstaltungen wird weiter-geführt.

 

Der Arbeitskreis "Vermittlung“ konstituiert sich.

noch März:

Die Initiative Völklinger Hütte erhält einen Sitz im Stiftungsrat der Stiftung Industriekultur.

Juni:

Bei Umbauarbeiten im Gebläsehaus kann die IVH in letzter Minute die Verschrottung eines Flammrohrkessels von 1888 verhindern.

 

In Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für politische Bildung führt die Initiative das Seminar "Arbeiter und Unternehmer in der Saar-Lor-Lux-Hüttenindustrie" durch.

August:

Durch die Podiumsdiskussion "Warum vergammelt der Alte Bahnhof", lenkt die IVH die Aufmerksamkeit auf den Zustand des Bahnhofs, der im Zuständigkeitsgerangel vergammelt.

 

Die Initiative beteiligt sich an den Vorlaufveranstaltungen zum 4.Saarland-Tag in Völklingen.

 

Am 14.d.M. wird in der Resider-Werkstatt im Gasgebläsehaus das Sonderpostwertzeichen mit dem Thema "Alte Völklinger Hütte" der Öffentlichkeit übergeben.

 

Nun zum Saarland-Tag erfolgt die von der IVH schon lange geforderte Inbetriebnahme zweier Aufzüge:

  • der erneuerte Aufzug am Hochofen 6 und

  • ein neuer Aufzug im Gasgebläsehaus.

  • Der Aufzug am HO 6 ist jedoch noch nicht, wie ebenfalls gefordert, für Rollstuhlfahrer zu erreichen.

August / September:

Beim Saarland-Tag ist die IVH mit einem Informationsstand präsent. Auf dem Hüttengelände stehen IVH-Mitglieder als Ansprechpartner für die Besucher zur Verfügung.

September:

Zum Tag des offenen Denkmals bringt die IVH die Broschüre: "Auf Schicht und daheim, Hüttenarbeit und Alltagsleben in Völklingen - von der Gründung der Hütte bis in die sechziger Jahre" heraus.

 

Weiterer Beitrag der IVH zum Tag des offenen Denkmals sind zwei Vorträge im Rahmen von Schichtwechsel extra.

Oktober:

Die Fotoausstellung "Hüttenarbeit in den fünfziger Jahren" dokumentiert Arbeitswelt und Alltag im Industrierevier.

November:

In einem ersten Gespräch bereiten die Initiative Völklinger Hütte und die Stiftung Industriekultur eine enge Zusammenarbeit vor.

1997

 

Januar:

In Zusammenarbeit mit der VHS wird die fünfte Besucherführer- Ausbildung durchgeführt.

März:

Der Arbeitskreis "Dokumentation und Sicherung" wird gebildet.

noch März:

Die Initiative Völklinger Hütte übergibt der Stiftung Industriekultur die Organisation und Verwaltung des mittlerweile aufgebauten Systems der Besucherführungen.

 

Eine vertragliche Regelung der Zusammenarbeit zwischen Stiftung Industriekultur und IVH wird vorgesehen.

Mai:

Die IVH nimmt Kontakt zur Blindenschule Lebach auf mit dem Ziel, einen "Blindenführer" zu erstellen. Führung erster Blindengruppe.

Juni:

Die Ausbildung von Besucherführern wird fortgesetzt.

 

Die wichtigsten Geschichts- und Anlagen-Daten sind zusammen­gefasst auf Karteikarten als Nachschlagewerk für die Hüttenführer.

August:

Bildung des Arbeitskreises "Konzeptioneller technischer Denkmal­schutz". Ziel: Prioritätenliste für Erhaltungsmaßnahmen.

September:

Für eine mögliche Partnerschaft mit dem zerstörten Welterbe Dubrovnik werden erste Kontakte aufgenommen.

November:

Die IVH erhält von der Metallurgischen Gesellschaft Saar (MGS) die gewünschten 4 Eisenbahnwagen, dabei 2 Selbstentlader.

 

In der Resider-Werkstatt im Gasgebläsehaus findet am 29.d.M. die Feier zum 10jährigen Bestehen der IVH statt.

Zu diesem Anlass wird auch eine Festschrift herausgegeben mit dem Titel: "Konzepte entwickeln - Bewußtsein wecken - 10 Jahre Initiative Völklinger Hütte".

Prof. Dr. Heinz Quasten, Vorsitzender des Landesdenkmal­rates sowie des Stiftungsrates der Stiftung Industriekultur, würdigt in seiner Festrede die Verdienste der IVH um den Erhalt der Alten Völklinger Hütte, "ohne die es dieses Welterbe der UNESCO wohl nicht gäbe".

Auch der Oberbürgermeister von Völklingen, Hans Netzer würdigt die Verdienste der IVH.

1998

 

April:

Auftrag für den Anstrich der Henschel-Lok an die GBQ.

Die erforderlichen Schlosserarbeiten werden kostenlos durch die Lehrwerkstatt der Saarstahl AG ausgeführt.

 

Fertigstellung der Zufahrt für Rollstuhlfahrer zum Aufzug am HO 6.

Mai:

Besucherführer-Ausbildung mit hauptsächlich Französisch und Englisch sprechenden Besucherführern/innen.

 

Die IVH beteiligt sich an dem Seminar "Hütten-(Er-)Leben" der IMKA. Thema: Erlebnisorientierte Hüttenführungen.

Juni:

Aufstellung von 5 Ruhebänken durch den AK "Attraktivierung der Besucherwege". Die Stahlkonsolen wurden von der Saarstahl AG kostenlos angefertigt u. geliefert. Die Holzbohlen lieferte die GBQ.

noch Juni:

Am 13.d.M. wird die Gasgebläsemaschine 3 von IVH-Mitgliedern gesäubert und geölt, soweit dies ohne Kranbahn machbar ist. Ausführung der Restarbeiten wenn Kranbahneinsatz möglich ist.

Juli:

Die IVH beteiligt sich am "Tag der offenen Tür" im Rahmen von SCHICHTWECHSEL 98.

 

Bei der durch den AK "Dokumentation und Sicherung" initiierten und seit Frühjahr laufenden Unterschriftenaktion für die Erhaltung der Benzolhäuser wurden bis heute rund 3.100 Unterschriften gesammelt. Die Aktion wird noch weitergeführt.

 

Das Herrichten der "Kaffeeküche" im Erdgeschoss des Hochofen-Bürogebäudes durch die IVH ist von der Objektgesellschaft Alte Völklinger Hütte GmbH gestattet.

August:

Wie schon länger von der IVH gefordert, wurde die Hubbrücke über den Roheisenkanal abgesenkt und auf der Seite zur Kokerei eine flache Rampe für Rollstuhlfahrer angebracht.

 

Das Ergebnis der Arbeiten und Aktionen "Henschel-Lok", Eisenbahnwagen und Ruhebänke wird am 25.d.M. der Presse vorgestellt.

September:

Auf Antrag der IVH wird von der Saar-Toto GmbH ein Betrag von 20.000,- DM zur Verfügung gestellt.

November:

Bei der Jahresend-Veranstaltung der Besucherführer am 28.d.M. wird von H. Kesternich sen. ein Film über den Alten Bahnhof gezeigt. Inhalt sind die Malaktion der Kassiopeia am Bauzaun und Passanten-Befragungen zum Thema "Alter Bahnhof".

1999

 

Januar / März:

Die Besucherführer absolvieren einen Erste-Hilfe-Kurs beim DRK. Aufgrund der Teilnehmerzahl verteilt auf 3 Wochenend-Kurse und z.T. andere, gleiche Lehrgänge.

Februar:

Am 09.d.M. konnten nach langen Recherchen und Verhandlungen und finanziell gefördert durch die Saarland Sporttoto GmbH, zwei Lokomotiven an ihre ehemalige Einsatzstätte zurückgeholt werden. Es handelt sich dabei um:

  • die Lok 21, eine Schmalspur-Dampflok von 1903, die von den Hochöfen die Sachlacke wegfuhr. Sie wurde der IVH überlassen vom Museumseisenbahnclub Losheim e.V.-. Als zweite

  • die Lok 46, eine Normalspur-Dampflok aus dem Jahr 1964, ein Geschenk der UNI Kaiserslautern an die IVH. Diese Lok fuhr im Roheisenkanal die Roheisen-Pfannenwagen von den Hochöfen unter der DB-Gleisanlage (Saarbrücken-Trier) hindurch zum Roheisenmischer im Stahlwerk. Die Lok wurde speziell für den Roheisenkanal gebaut; ihre Höhe beträgt nur 2,40 m. Sie ist die letzte in BR Deutschland gebaute Dampflok.

Des weiteren wurde gleichzeitig ein RE-Pfannenwagen, Geschenk aus dem Saarstahl-Werk Burbach, in das Weltkulturerbe gebracht.

Mai:

Der Arbeitskreis "Internet" wird gegründet - ins Internet kommt die IVH im Juli. Der AK erstellt und aktualisiert die Homepages.

August:

Der Dächerzustandsbericht wird fertiggestellt.

Die Erfassung und Beschreibung der Mängel erfolgte durch den AK "Konzeptioneller technischer Denkmalschutz". Ergänzt wurde der Bericht durch fotografische Dokumentation des beschriebenen Zustandes der Dächer durch den AK "Dokumentation und Sicherung".

Oktober:

Durch den AK "Dokumentation und Sicherung" wird die Funktion und der Zustand der Stampfmaschine 1 beschrieben. Der Zustand wird auch fotografisch festgehalten.

Dezember:

Aufgrund des genannten Dächerzustandsberichtes wurden von der Weltkulturerbe Völklinger Hütte GmbH Sofortmaßnahmen zur Sanierung der Dächer in Aussicht gestellt.

2000

 

Januar:

Die beiden Arbeitskreise "Dokumentation und Sicherung" und "Konzeptioneller technischer Denkmalschutz" schließen sich aufgrund vieler Überschneidungen zu einem AK zusammen, um so effektiver arbeiten zu können. Der neue Arbeitskreis gibt sich den Namen: "Denkmalschutz, Dokumentation und Sicherung".

März:

Am 15.d.M. findet die diesjährige Mitgliederversammlung statt im Vortragsraum 1 des HO-Bürogebäudes.

Es stehen Neuwahlen für den Vorstand an. Es kandidieren nicht mehr: Horst-Klaus Becker (2.Vorsitzender) und Peter Backes (Schriftführer). Für den 1.Vorsitzenden kandidiert neben Hubert Kesternich noch Peter Braun. Es wurden gewählt:

1.Vorsitzender: Peter Braun, 2.Vorsitzender: Hans Mörsdorf, Schriftführerin: Christel Ettischer. Schatzmeister blieb Detlef Jungmann. Neu in den Vorstand wurden als Beisitzer gewählt: Manfred Gierden, Manfred Görgen und Joachim Hahn. Als Beisitzer bestätigt wurde Rainer Veauthier.

 

Zur Saisoneröffnung wurde auf dem Sintergleis ein Rohstoffzug aus restauriertem Material der IVH aufgestellt. Dabei handelt es sich um zwei Selbstentladewagen und die Henschel-Lokomotive.

September:

Am Tag des Offenen Denkmals öffnet die IVH die teilweise wieder durch sie hergerichtete Kaffeeküche im HO-Bürogebäude.

Im Rahmen von SCHICHTWECHSEL werden Stadtgänge zu historischen Punkten durchgeführt. Die Resonanz ist enttäuschend.

Oktober:

Eine vom Arbeitsamt genehmigte ABM-Stelle wird besetzt und damit eine Inventarisierung und Archivierung der IVH-Bestände ermöglicht.

November:

Von der Firma Niederer und Globus Baumarkt gehen Spendenzusagen für die Kaffeeküche ein. Die Firmen waren von der IVH diesbezüglich angeschrieben worden.

noch November:

Zwischen der IVH und der Weltkulturerbe Völklinger Hütte GmbH werden regelmäßige, etwa dreimonatliche, Treffen vereinbart.

 

Der AK Denkmalschutz, Dokumentation und Sicherung stellt eine Dokumentation über den Kohlenturm von 1897 fertig.

Des weiteren beginnt der AK mit der Dokumentation der Rohrbrücke über die Rathausstraße.

Zudem wird durch den AK mit der Ausarbeitung eines Konzeptes zum Substanzerhalt des Weltkulturerbes begonnen.

Dezember:

Eine Spende von der Gesellschaft für Staatsbürgerliche Bildung GmbH in Höhe von 29.600 DM zur Sanierung der Schmalspur-Lokomotive Nr. 21 geht bei der IVH ein. Von dieser war die Gesellschaft angeschrieben worden.

2001

 

Februar:

Am 23.d.M. wird der Arbeitskreis "Frauen bei Röchling" gebildet.

März:

Mit den Sanierungsarbeiten an der Lok 21 wird begonnen.

 

In der Jahresversammlung am 23.d.M. wird eine Anpassung des monatlichen Mitgliedsbeitrages von jetzt 2,-- DM auf 1,50 \ ab dem 01.01.2002 beschlossen.

Juni:

Von der IVH werden Firmen angeschrieben zwecks Herrichtung der Kaffeeküche einschließlich Vordach. Dabei sind Firmen die bereits für das Weltkulturerbe tätig waren. Die erforderlichen Leistungen sollen, z.T. mit zur Verfügung gestelltem Material, für die IVH kostenfrei erbracht werden. Die Ausführung erfolgt in Übereinstimmung mit der Denkmalbauhütte.

November:

Die IVH ist eingeladen zu einem zweitägigen Workshop der GIU - Gesellschaft für Innovation und Unternehmens­beratung - in Völklingen zwecks Erstellung eines Masterplanes zur Industrielandschaft Völklingen. Die IVH-Teilnehmer können in den Arbeitsgruppen ihre Ideen einer Verknüpfung von Weltkulturerbe, Innenstadt und Saarstahl einbringen.

Dezember:

IVH-Mitglieder nehmen an der Diskussion zum Ganserbericht in Saarbrücken teil. Sie fordern hier die Einbeziehung der IVH in Gespräche und Planungen im Zusammenhang mit dem Weltkulturerbe. Diskussionsveranstalter ist die Arbeitskammer.

2002

 

Januar:

Die Initiative Völklinger Hütte ist 15.

15 Jahre ehrenamtliche Arbeit für das Weltkulturerbe.

März:

 

 

 

 

 

 

 

 

Am 15.d.M. findet die diesjährige Mitgliederversammlung statt im "Schraubenverdichter" am Gebläsehaus.

Der IVH-Vorstand ist neu zu wählen. Rainer Veauthier kandidiert nicht mehr. Joachim Hahn verzichtet nach dem ersten Wahldurchgang. Es wurden gewählt:

1.Vorsitzender: Peter Braun, 2.Vorsitzender: Hans Mörsdorf. Als Schatzmeister bestätigt wurde Detlef Jungmann, Schriftführerin und neu im Vorstand: Barbara Klassen. Alle ohne Gegenkandidaten. Als Beisitzer neu in den Vorstand gewählt wurden: Barbara Langendörfer und Joachim Koch. Als Beisitzer bestätigt wurden Manfred Gierden und Manfred Görgen.

Mai:

Mitglieder der Initiative der Völklinger Hütte stellen im Museum für Bergbau „Carreau Wendel“ in Petite Rosselle dokumentarische Fotografien zum Abriss der Kokerei Fürstenhausen aus.

Am 14. Mai findet die Jubiläumsveranstaltung zum 15 jährigen Bestehen der Initiative statt. Schirmherr ist der saarländische Ministerpräsident Peter Müller. Die Festrede hält Delf Slotta. Der saarländische Wirtschaftsminister konnte als Neumitglied begrüßt werden. Es waren fast 50 Gäste anwesend. Besonderen Anklang fand der von Hans Mörsdorf kreierte Sinter Kuchen.

September:

Die Exkursion in die Erzgrube nach Nothweiler (Pfalz) fand sehr gute Resonanz.

November:

Die Initiative konnte eine Spende über 2500 DM von der Saarland Totogesellschaft zur Sanierung der Lokomotiven erhalten.

2003

 

Januar:

Die Initiative stellt Ausstellungsstücke aus ihrem umfangreichem Archiv für das Science-Center „Ferrodrom“ zur Verfügung.

April:

Die Initiative gibt sich ein neues Leitbild.

Das neue Leitbild besagt, dass sich die Initiative im Kernarbeitsfeld um die Völklinger Hütte als räumliches Areal kümmert, sich im Nebenarbeitsfeld um alle mit der Hütte wechselwirkenden Faktoren politischer, sozialer und kultureller Art kümmert. Hierzu gehören explizit Sanierungsarbeiten und (technik)historische Forschung. Des weiteren setzt sich die Initiative weiterhin für den Erhalt der Völklinger Hütte ein.

Mai:

Die Initiative erhält von der AG der Dillinger Hütten Werke eine Diesellokomotive. Diese Lokomotive, deren Typ auch in Völklingen läuft, soll wieder hergerichtet werden und dem Schrottzug angegliedert werden.

Juni:

Eine Spende in Höhe von 20.000 DM zur Sanierung der Lokomotive ist eingegangen.

August:

Die von der Initiative denkmalgerecht sanierte Kaffeeküche 1, der älteste Sozialraum im Weltkulturerbe, wird von der Initiative an die Weltkulturerbe GmbH übergeben. Durch eine Glastür können Besucher nun in den wieder hergerichteten Raum Einsicht nehmen.

2004

 

März:

Die Vorstandswahlen ergeben einen Vorstand, dem Dr. Braun als erster Vorsitzender vorsteht, Dr. Heckmann zweiter Vorsitzender, Barbara Peifer Schatzmeisterin, Renate Hessedenz, Joachim Koch, Joachim Hahn, M. Gierden, Beisitzer.

Mai:

Ein neuer Arbeitskreis gründet sich: Dokumentationszentrum. Ziel dieses Arbeitskreises ist die systematische Erfassung des Wissens um das Weltkulturerbe und die Völklinger Hütte. Die Dokumentation unterbietet sich in die Richtung Technikgeschichte, soziale Entwicklung, Politik.

Am Tag der Denkmalpflege stellt die Initiative ihre Arbeit in einem Vortrag vor.

September:

Am Tag des Offenen Denkmals öffnet die Initiative ,die von ihr sanierte Kaffeeküche für interessierte Besucher.

Die Exkursion der Initiative nach Goslar war ein großer Erfolg. In drei Tagen konnten sich die Mitglieder der Initiative über die historische Altstadt und den Bergbau im Rammelsberg informieren.

Oktober:

Die Lokomotive aus Dillingen ist fertig saniert. Damit kann eine weitere Lok der Initiative der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Die Initiative erhält eine Spende von 2000 Euro.

2005

 

Januar:

Ein großformatiges Bild von der Völklinger Hütte um etwa 1900 konnte als Spende von Frau Wasmus erhalten werden.

März:

Ein Metallografiemikroskop (Leitz MM5) kann als Spende erhalten werden.

September:

Die Kaffeeküche 1 wurde wie im letzten Jahr am Tag des Offenen Denkmals geöffnet und bewirtet.

2006

 

Februar:

Eine neue ehrenamtliche Aushilfskraft wird gewonnen: Herr Thomas Feyand wird sich um die Archivierung des Pressearchivs kümmern.

März:

Ein neuer Vorstand wird gewählt: Dr. Braun, erster Vorsitzender, Th. Klassen, zweiter Vorsitzender, B. Peifer, Schatzmeisterin, J. Hahn, J. Koch, Dr. Heckmann, Beisitzer.

April:

Ein Praktikant der Universität Metz wird für 3 Monate eingestellt. Herr Trautmann wird sich um neue Sponsoringkonzepte und um die Betreuung des Archivs kümmern.

Mai

Die Initiative erhält einen neuen PC als Spende

August:

Ein neuer Praktikant kann, nachdem Herr Trautmann sein Praktikum beendet hat, eingestellt werden. Herr Geiger absolviert sein Praktikum im Rahmen seiner FOS Wirtschaftsinformatik Ausbildung bei der Initiative.

Das Buch der Initiative „ Arbeitswelten Völklinger Hütte“ ist fertig. Die zwei Jahre dauernde Arbeit an dem Buch ist nun beendet.

2007

 

Januar

Mehrere Messgeräte, darunter auch einige funktionsfähige Metallografiemikroskope können dem Archiv zugeführt werden.

Ebenso erhält die Initiative zwei Shore-Skleroskope sowie ein MARTENS Spiegelgerät.

Zudem erhält die Initiative weiteres diverses Labormaterial

Februar

Die erste Auflage des im August vorgestellte Buchs ist bereits ausverkauft. Der Verlag will eine neue Auflage drucken lassen.

März

Die Initiative erhält zwei neue PCs als Spende. Damit kann der nun bereits acht Jahre alte PC der IVH außer Betrieb gesetzt werden, ein Netzwerk mit den drei PCs der IVH wurde aufgebaut.

April

Die neu überarbeitete Homepage der Initiative geht ans Netz.

2008

 

April

Von Arbeit und Kultur wird eine Bürostelle gefördert. Hr. Honnef wird eingestellt mit dem Ziel, Konzepte zur Mitgliedergewinnung und für Projekte mit jüngeren Menschen zu entwickeln.

September

Abschluss der Arbeiten des Arbeitskreis 58 am Projekt „Werkseisenbahn“. Die IVH hat in mehreren 1000 Stunden ehrenamtlicher Arbeit und mit Hilfe vieler Spenden vier Züge restauriert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

2009

 

Februar

Bei einem Gespräch des zweiten Vorsitzenden mit Hrn. Minister Rauber, Chef der Staatskanzlei des Saarlandes, im Januar wird eine Spende in Höhe von 10000€ zur Weiterführung der Bürostelle und zur Förderung der historischen Projekte der IVH gewährt.

März

Durch die Spende kann die Stelle von Hrn. Honnef nun weitergeführt werden. Die Förderung in der bisherigen Form läuft aus, für die Förderung müssen 25% vom Verein bezahlt werden.

März

Auf der Jahreshauptversammlung erklären der erste und zweite Vorsitzende sowie eine Beisitzerin aus persönlichen und beruflichen Gründen ihren Rücktritt zum April.

April

Neuwahl des Vorstands. Neue erste Vorsitzende wird Sabine Hoffmann, neuer Beisitzer Detlef Thieser. Der Posten des zweiten Vorsitzenden bleibt unbesetzt.

Juli

Als zweiter Vorsitzender wird Dr. Norbert Heckmann gewählt.

August

Hr. Honnef scheidet auf eigenen Wunsch aus und beginnt eine Anstellung an anderer Stelle.

2010

 

März

Die neugestaltete Homepage geht an den Start

August

Hr. Minister Rauber, Aufsichtsratsvorsitzer der Weltkulturerbe GmbH, empfängt Sabine Hoffmann, Dr. Norbert Heckmann und Hans Mörsdorf in der Staatskanzlei. Hauptthema des Gesprächs ist der seit Jahren nicht zustande gekommene Leihgabevertrag.

November

Sabine Hoffmann und Hans Mörsdorf nehmen eine Einladung an zu einem Gespräch mit Herrn Manfred Baldauf, kaufmännischer Leiter der Weltkulturerbe GmbH. Inhalt dieses Gesprächs ist der Leihgabevertrag und das Verhältnis zwischen IVH und Weltkulturerbe.

2011

 

März

Ordentliche Mitgliederversammlung der IVH am 18.03.2011 im Hochofenbüro, Völklingen

Besonders wird des verstorbenen ehemaligen Schatzmeisters Hr. Munkelt gedacht

Mai

Sabine Hoffmann erklärt aus gesundheitlichen Gründen ihren Rücktritt vom Amt der 1. Vorsitzenden.

Außerordentliche Mitgliederversammlung der IVH am 27.05.2011. Hr. Heckmann verliest ein Schreiben von Fr. Hoffmann, die nicht an der Sitzung teilnehmen kann. Sie erklärt ihren Rücktritt vom Amt der ersten Vorsitzenden aufgrund ihrer Erkrankung. Sie bedankt sich beim Vorstand sowie bei verschiedenen Mitgliedern namentlich. Dr. Heckmann bedauert den Rücktritt und dankt Fr. Hoffmann ausdrücklich für ihre Arbeit. Er überreicht Hr. Hoffmann ein Geschenk, der es entsprechend weiterleitet. Aus der Versammlung erklärt sich kein Mitglied bereit, für das Amt des Ersten Vorsitzenden zu kandidieren. Somit wird kein Erster Vorsitzender gewählt.

August

Das jährliche Sommerfest findet am 19. August statt. Es wird maßgeblich von Helga und Detlef Thieser gestaltet. Für den Aufwand wird beiden ein Gutschein für Blumen überreicht.

Bislang gibt es bezüglich des Leihgabevertrages noch keine Reaktion, es gab nur eine Mitteilung, dass der Vorgang geprüft wird. Die IVH möchte nun den Ansprechpartner beim WKE an die weitere Bearbeitung erinnern. Gleichzeitig soll angesprochen werden, dass die Schlüssel für das Hochofenbüro immer noch nicht vorliegen.

Oktober

Fr. Kleber hat in den Herbstferien das Fotoarchiv bearbeitet.

Die EDV-Ausstattung lässt mittlerweile zu wünschen übrig, vor allem der Internetzugang funktioniert zeitweilig nicht. Die bestehenden Rechner sind schon mehrere Jahre alt, so dass auch die Datensicherheit nicht mehr gewährleistet ist. Hr. Klassen besorgt und installiert einen Miniserver, so dass mit Hilfe eines Passwortes auch von außen auf das System zugegriffen werden. Der Zugang ist durch Benutzerpasswörter gesichert. Gleichzeitig wird der älteste Büro-Rechner entsorgt.

Es entsteht die Idee, die erfolgreiche Publikation 'Museumsweg' neu aufzulegen.

Dr. Heckmann hat die Homepage des Erlebnisbergwerk Velsen e.V. mit unserer verlinkt. Dessen Vorstand hat sich in unserem Gästebuch für unsere Unterstützung bedankt.

November

Es fand ein Gespräch von Dr. Heckmann mit Vertretern der WKE statt. Das Weltkulturerbe benötigt die Räume, in denen die IVH untergebracht ist, um sein Archiv zu erweitern. Es sind andere Räume vorhanden, in welche die IVH umziehen könnte. Der Leihgabevertrag ist zu umfangreich und müsste neu gefasst werden.

2012

 

Januar

Vom Weltkulturerbe (WKE) wurde in einem kurzen Vorgespräch erneut darauf hingewiesen, dass die Räume, in welchen die IVH derzeit ihren Sitz hat, dringend als Archivraum gebraucht werden.

Das WKE bietet der IVH als Ersatz Räumlichkeiten in der Europawerkstatt an. Die Nutzungsbedingungen sollen denen für die Räume im Hochofenbüro entsprechen, also keine Mietzahlung.

Die Räume verfügen über Telefonanschluss, Heizung und Zugang zu Toilettenanlagen. Der Zugang ist über die Werkstatt und über eine Treppe im weiteren Verlauf des Gebäudekomplexes möglich.

Die Räume in der Europawerkstatt liegen nicht mehr im Kernbereich des WKE. Es wurde vom WKE zugesichert, dass die IVH in Form von Plakaten weiterhin für die Besucher sichtbar bleibt (in ähnlicher Weise, wie dies derzeit der Fall ist).

Februar

Umzug des IVH-Büros in die neue Räume in der Europawerkstatt

März

Ordentliche Mitgliederversammlung der IVH am16.03.2012 im Hochofenbüro, Völklingen. Die Versammlung legt eine Schweigeminute für die verstorbenen Mitglieder des Vereines ein, besonders für Hr. Hans Mörsdorf.

Hr. Heckmann wird als erster Vorsitzender gewählt, Hr. Thieser als zweiter Vorsitzender.

Als Schatzmeisterin wird Fr. Peifer gewählt. Hr. Neder ist alter und neuer Schriftführer.

Als Beisitzer werden Hr. Hoffmann, Hr. Klassen und Hr. Peifer gewählt.

Als Kassenprüfer werden Hr. Kirsch und Dr. Braun gewählt.

August

Sommerfest der IVH am gewohnten Ort. Zuvor findet eine Begehung der neuen Räumlichkeiten statt, danach ein gemütliches Beisammensein. Wie immer übernimmt Hr. Thieser die Organisation.

September

Besichtigung Erlebnisbergwerk Velsen

Oktober

Die IVH nimmt an der Aktion „Aktiv gegen Leerstand“ der Stadt Völklingen teil und wird ein Schaufenster ausstatten.

Ausgestellt werden: Schutzausrüstung eines Schmelzers als Blickfang in Verbindung mit verschiedenen Werkzeugen; Informationstafeln über die IVH sowie verschiedene Fotos und Plakate aus unserem Archiv.

Dezember

Die Plakate für das Schaufenster werden fertig gestellt. Die Schaufensterpuppe mit der Schutzkleidung ist vorbereitet. Sie soll zusammen mit entsprechendem Werkzeug ausgestellt werden. Auch sollen Schriften ausgestellt werden. Unsere Internet-Adresse soll in Großformat angebracht werden.

2013

 

Januar

Der Umzug in unsere neuen Räume hat im letzten Jahr die meisten Kapazitäten gebunden. Zwei Räume sind bislang vollständig fertig. Die restlichen werden folgen.

Das Schaufenster ist eingerichtet, eine Pressemitteilung ist erfolgt.

März

Ordentliche Mitgliederversammlung der IVH am01.03.2013 im Hochofenbüro

Oktober

Das IVH-Büro wird mit neuen Rechnern ausgestattet.

2014

 

März

Ordentliche Mitgliederversammlung der IVH am 21.03.2014 im Hochofenbüro, Völklingen. Die Versammlung legt eine Schweigeminute für die verstorbenen Mitglieder des Vereines ein, besonders für die Herren Harry Hopf und Manfred Gierden.

Dr. Heckmann wird als erster Vorsitzender gewählt, Hr. Thieser als zweiter Vorsitzender.

Als Schatzmeisterin wird Fr. Peifer gewählt. Hr. Neder ist alter und neuer Schriftführer.

Als Beisitzer werden Hr. Hoffmann, Hr. Klassen und Hr. Peifer gewählt.

Als Kassenprüfer werden Hr. Kirsch und Dr. Braun gewählt.

Mai

Treffen von Vertretern der IVH und vom WKE. Die Bauabteilung hat den Werkstattraum am Kohlegleis gestaltet. Die Räume daneben werden derzeit nicht genutzt. Das WKE bittet die IVH, Material für eine Ausstellung in diesen Räumen zur Verfügung zu stellen. Die IVH hat noch eine Menge Werkzeug sowie eine große Baustellensäge zum Durchsägen von Eisenbahnschienen. Auch haben wir noch verschiedene Laborausrüstungen.

2015

 

Mai

Hr. Hoffmann und Hr. Klassen ziehen sich mit sofortiger Wirkung aus der Vorstandsarbeit zurück.

Juni

Dr. Heckmann erklärt seinen Rücktritt als erster Vorsitzender.

Außerordentliche Mitgliederversammlung der IVH am 12.06.2015 im Hochofenbüro, Völklingen. Aus der Versammlung kommen verschiedene Vorschläge, wer das Amt des ersten Vorsitzenden übernehmen soll, aber keiner der Vorgeschlagenen stellt sich zur Wahl. Somit wird kein erster Vorsitzender gewählt.

Hr. Thieser führt den Verein bis zur nächsten ordentlichen Mitgleiderversammlung.

Hr. Janson und Hr. Klein werden als Beisitzer gewählt.

August

Besuch des Kupferbergwerks Düppenweiler.

September

Teilnahme von Vertretern der IVH an der Konferenz des Weltkulturerbes bezüglich des Themas „Die Röchlings und die Völklinger Hütte“

2016

 

Januar

Nachdruck von 1000 Exemplaren von „Auf Schicht und daheim“

März

Ordentliche Mitgliederversammlung der IVH am 31.03.2016 im Hochofenbüro, Völklingen. Die Versammlung legt eine Schweigeminute für die verstorbenen Mitglieder des Vereines ein, besonders für die Herren Peter Braun sen. und Gerhard Schorn.

Dr. Braun wird als erster Vorsitzender gewählt, Hr. Thieser als zweiter Vorsitzender.

Als Schatzmeisterin wird Fr. Peifer gewählt. Hr. Neder ist alter und neuer Schriftführer.

Als Beisitzer werden Hr. Frey, Hr. Klein und Hr. Peifer gewählt.

Als Kassenprüfer werden Hr. Kirsch und Hr. Dörr gewählt

Mai

Hr. Klein tritt aus privaten Gründen von seinem Vorstandsamt zurück.

Am 2. Mai führte die diesjährige Informations- und Begegnungsreise des Bundespräsidenten ins Saarland. Mit dem Bundespräsidenten unterwegs waren die 'Missionschefs des diplomatischen Korps, der Internationalen Organisationen und der anderen Vertretungen' - so der Text der Einladungskarte. Zum Mittagessen im Gebläsehaus waren auch Vertreter der Initiative Völklinger Hütte eingeladen: Die Schatzmeisterin Barbara Peifer, der zweite Vorsitzende, Detlef Thieser sowie der erste Vorsitzende Dr. Peter Braun.

August

Das diesjährige Sommerfest fand bei der von der Initiative sanierten Kaffeeküche statt. Organisiert wurde es erneut von Helga und Detlef Thieser. 25 Mitglieder nahmen an der Veranstaltung teil.